Französisch am AG 
Es gibt am Allgäu-Gymnasium verschiedene Möglichkeiten, Französisch zu lernen.

Französisch als 2. Fremdsprache
Die häufigste ist Französisch als 2. Fremdsprache. Ab der 6. Klasse lernen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu Englisch als weitere moderne Fremdsprache Französisch. Der Unterricht beginnt in der 6. Klasse mit 4 regulären Unterrichtsstunden pro Woche, dazu eine Intensivierungsstunde. Von weiterhin 4 Unterrichtsstunden pro Woche in der 7. und 8. Klasse geht die Unterrichtszeit dann auf jeweils 3 Stunden in den Jahrgangsstufen 9 bis 11 zurück. Französisch ist ein Hauptfach, in dem auch Schulaufgaben geschrieben werden: in den ersten drei Lernjahren jeweils 4 Schulaufgaben, dann jeweils 3 Schulaufgaben pro Schuljahr. In der 7. und 10. Jahrgangsstufe wird eine schriftliche durch eine mündliche Schulaufgabe ersetzt. 

Französisch als 3. Fremdsprache
Im sprachlichen Zweig ab der 8. Klasse haben diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Latein als 2. Fremdsprache gewählt haben, ebenso die Möglichkeit Französisch als 3. Fremdsprache zu wählen. Dann wird Französisch in der 8. und 9. Jahrgangsstufe mit jeweils 4 Stunden pro Woche unterrichtet, in der 10. und 11. Jahrgangsstufe jeweils 3 Stunden pro Woche. Auch hier ist Französisch ist ein zusätzliches Hauptfach, in dem auch Schulaufgaben geschrieben werden: in den ersten beiden Lernjahren jeweils 4 Schulaufgaben, dann jeweils 3 Schulaufgaben pro Schuljahr. 
Wie in allen modernen Fremdsprachen zielt der Unterricht auf Kommunikation ab – es werden die fünf kommunikativen Fertigkeiten (Hör- und Hörsehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung und Sprechen) sowie die interkulturelle Kompetenz geschult, damit die Jugendlichen in möglichst authentischen Situationen sicher in der Fremdsprache agieren können. Am Ende der 11. Klasse erreichen die Schülerinnen und Schüler in der 2. als auch in der 3. Fremdsprache dann das GeR-Niveau B1+, und haben dann die Möglichkeit, auch in der Q-Phase der Oberstufe Französisch weiter zu belegen. Ein Ablegen der 2. oder 3. Fremdsprache vor der Q-Phase ist nicht möglich. Weitere Infos zur Oberstufe unten.

Einführungsklasse
Falls Schülerinnen und Schüler bereits mit Französisch-Kenntnissen zu uns in die Einführungsklasse kommen, werden sie im Fach Französisch automatisch mit den Schülerinnen und Schülern, die Französisch als 2. oder 3. Fremdsprache lernen (= fortgeführte Fremdsprache), unterrichtet, jedoch bei 4 Wochenstunden statt 3. Es findet also differenzierter Unterricht statt, der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben soll, ihr Niveau an das der fortgeführten Fremdsprache anzugleichen. Wie die anderen Lernenden der „regulären“ 11. Klassen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Französisch in der Q-Phase abzuwählen oder sie weiter zu belegen (weitere Infos dazu unten).
Die Schülerinnen und Schüler der Einführungsklasse, die noch keine Kenntnisse in Französisch mitbringen, müssen dann zusätzlich zu Englisch noch Französisch als zweite Fremdsprache lernen. Sie starten dabei neu in der 11. Klasse nach dem Lehrplan einer spätbeginnenden Fremdsprache und müssen Französisch verpflichtend auch in der Q-Phase weiterbelegen, an deren Ende sie dann das Niveau B1 erreichen. Die Möglichkeit, Französisch als mündliches Abiturfach zu belegen, steht ihnen offen – ein schriftliches Abitur ist nicht möglich. 

Französisch in der Oberstufe
Die Schülerinnen und Schüler der fortgeführten Fremdsprachen (2. / 3. Fremdsprache) haben für die Q-Phase die Wahl zwischen Französisch auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA) oder erhöhtem Anforderungsniveau (eA). Die Kurse werden je nach Wahlverhalten der Jahrgangsstufe eingerichtet. Die Lehrpläne der beiden Anforderungsniveaus sind sehr ähnlich, bei beiden werden weiter die kommunikativen, interkulturellen und methodischen Kompetenzen trainiert. Auch die thematischen Inhalte sind vergleichbar, z.B. die Betrachtung aktueller Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, die Bedeutung Paris für Frankreich oder die Frankophonie. Jedoch lässt die höhere Stundenzahl im eA mit 5 Wochenstunden statt 3 Wochenstunden im gA eine vertieftere und komplexere Betrachtung zu, die Fachsprache ist genauer und das Sprachniveau erreicht am Ender der Q-Phase Niveau B2+/C1 (statt B2 im gA).
Nur im erhöhten Anforderungsniveau legen sich die Schülerinnen und Schüler bereits mit ihrer Kurswahl fest, dass sie eine Abiturprüfung (schriftlich oder mündlich) in Französisch ablegen werden. Im grundlegenden Anforderungsniveau haben sie die Möglichkeit, schriftliches Abitur oder mündliches Abitur in Französisch zu machen, müssen dies aber nicht. 
Nur die Schülerinnen und Schüler der Einführungsklasse, die in der 11. Klasse neu mit Französisch starten, können Französisch nicht in der Q-Phase ablegen. Sie belegen Französisch in der 12. und 13. Jahrgangsstufe, an deren Ende sie eine mündliche Abiturprüfung ablegen können, aber nicht müssen. Es gilt weiterhin der Lehrplan von Französisch als spätbeginnende Fremdsprache.

Austausch
Schüleraustausch mit Aubenas im Département Ardèche besteht seit 2009 und hat sich zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt, was die hohe Nachfrage von Schülerseite in beiden Ländern angeht. Die deutschen Schülerinnen und Schüler unserer 7. (und zum Teil 9.) Klassen verbringen eine Woche in französischen Familien und lernen sowohl die Sprache als auch den französischen Alltag auf unmittelbarste und authentischste Weise kennen, bevor die französischen Gäste uns wenige Wochen später im Allgäu besuchen.

Erfahrungsgemäß gehen die Schülerinnen und Schüler mit viel Wehmut (und der ein oder anderen Abschiedsträne) auseinander und versprechen sich, in Kontakt zu bleiben, was oft auch gelingt – digital oder mit persönlichen Treffen in den Ferien. Somit trägt unser Austausch aktiv zur viel zitierten deutsch-französischen Freundschaft bei und ist ein enorm wichtiges Puzzleteil im Französisch-Unterricht unserer Schule.

Austausch mit Aubenas 2026

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Individuelle Austausche / längere Auslandsaufenthalte
Neben dem von der Schule organisierten Schüleraustausch mit Aubenas gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Schülerinnen und Schüler auch in individuellen Austauschen oder längeren Auslandsaufenthalten ein französischsprachiges Land erleben können. 
Beim Brigitte-Sauzay-Programm verbringen Kinder und Jugendliche 3 Monate in Frankreich und nehmen für 3 Monate ihren Austauschpartner oder ihre Austauschpartnerin bei sich auf: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/brigitte-sauzay-programm#1 
Wem das nicht reicht, kann im Rahmen des Voltaire-Programms sogar an einem 6-monatigen Austausch teilnehmen: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/voltaire-programm#1 

 

Französisch-Lehrkräfte
Hier sehen Sie die aktuelle Französisch-Fachschaft:

Fremdsprachenassistentin


Die letzten Jahre hatten wir mehrmals das große Glück, eine französische Fremdsprachenassistenzkraft bei uns am AG begrüßen zu dürfen. Von September bis Mai begleiten diese jungen Muttersprachler unsere Französisch-Lehrkräfte in den Unterricht und unterstützen diese aktiv, vor allem natürlich beim Üben des freien Sprechens, aber wir lernen auch viel über die französisch-sprachigen Länder und ihre Kulturen, und ist damit eine echte Bereicherung für unseren Französisch-Unterricht. 
Hier stellt sich unsere letzte Fremdsprachenassistentin kurz vor: 

Assistentin SJ 2025-26

Aus dem Schulleben:
Nicht immer ist eine Reise ins Zielland möglich, daher versuchen wir auch, durch Exkursionen, Veranstaltungen oder Projekte unsere Schülerinnen und Schüler mit der französischen Sprache und frankophonen Kulturen in Kontakt zu bringen. Hier einige Beispiele: 

Deutsch-Französischer Tag 2026

Motivation für Französisch – FranceMobil am AG

Der Franzose, der noch deutscherer wird-Alfons in Kempten

Einen Comicautor und seine Arbeit hautnah erleben- Max de Radiguès am Allgäu-Gymnasium

DELF
Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufen am AG die Möglichkeit, die DELF scolaire-Prüfung (Niveau B1 oder B2) abzulegen. Diese international anerkannte Sprachprüfung des Institut français testet die Französisch-Kenntnisse der Jugendlichen in Hör- und Leseverstehen, sowie in mündlicher und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit. Es gibt verschiedene Gründe, warum es sich lohnt, sich zur Sprachprüfung anzumelden: ein besonderer Nachweis der Französisch-Kenntnisse, um sich in späteren Bewerbungen von anderen Kandidaten abzuheben; ein Nachweis des Französisch-Niveaus B2 trotz Ablegens der Fremdsprache in der Q-Phase; eine eventuelle Anrechnung der DELF-Prüfung auf die Schulnoten oder auch einfach nur aus Neugier oder zur Übung für weitere Prüfungen. Großer Vorteil ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Prüfung direkt am AG ablegen können, ohne umständliche Anfahrten, in vertrautem Umfeld und bei ihnen bekannten Prüfern. Und unsere Prüflinge wissen den Heimvorteil zu nutzen, die letzten Jahre haben alle Kandidaten bestanden, zum Teil mit sehr guten Ergebnissen. 
Weitere Informationen zur DELF scolaire-Prüfung des Institut Français finden Sie hier: 
https://www.institutfrancais.de/de/muenchen/franzoesisch-lernen-muenchen/sprachzertifikate/delf-dalf/delf-scolaire#/ 

Lehrwerke
Wir unterrichten am Allgäu Gymnasium in der 6. bis 10. Klasse mit dem Lehrwerk von Cornelsen: A plus! Band 1 – 5 (Ausgabe 2017)
In der Oberstufe verwenden wir das Lehrwerk von Klett
11. Klasse: Découvertes Transition 
Q12 + Q13: Découvertes für die Oberstufe

Die Einführungsklasse wird mit Génération Pro von Klett unterrichtet (11. Klasse: Niveau A2, 12. Klasse: Niveau intermédiaire B1; 13. Klasse: Niveau avancé B1/B2).  

Auf den Websites der jeweiligen Verlage finden Sie vielfältiges Zusatz- und Übungsmaterial zu den Lehrwerken. Auch Lektüren und Comics für jede Niveaustufe zu verschiedensten Themen findet man dort. 

Wettbewerbe: 
Im Rahmen des „Coupe d’Allgäu“ – dem regionalen Französisch-Vorlesewettbewerb der 7. Klassen – messen sich jedes Jahr die Gymnasien der Region im Lesen französischer Texte. 
Um sich für den Coupe d’Allgäu zu qualifizieren, müssen die Klassensiegerinnen bzw. -sieger der aktuellen 7. Klassen beim Schulentscheid in zwei Runden einen bekannten und einen unbekannten Text vorlesen, dabei wurden sie von einer Jury, bestehend aus Französisch-Lehrkräften des AG, bewertet. Beim Regionalentscheid treten dann die jeweiligen Schulsiegerinnen und -sieger ebenfalls in zwei Runden gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es neben Ruhm und Ehre natürlich auch Urkunden und kleinere Sachpreise. 

Carla Großmann gewinnt den 2. Preis beim Coupe d’Allgäu 2026

Auch beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen gibt es tolle Preise zu gewinnen. Weitere Infos dazu finden Sie hier: https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Weitere Links: 

FrancoMusiques - Französischunterricht mit Musik:

https://www.cornelsen.de/empfehlungen/francomusiques 

Prix des lycéens allemands – Literaturwettbewerb: 
https://www.institutfrancais.de/de/stuttgart/bildung/lehrprojekte/prix-des-lyceens-allemands#/